Strecken

Tourenübersicht RTF-Leinebergland

Bei der Streckenauswahl haben wir uns von der RTF Roter Fuchs inspirieren lassen, die die RSG-Gronau bereits 2020 fortführen wollte, bis wir dann aber von der Corona Pandemie abrupt gestoppt wurden. Da wir jetzt aus Gronau starten, mussten die Streckenführungen entsprechend angepasst werden. Natürlich ist die Überquerung des Hils vorbei an der namensgebenden Gaststätte Roter Fuchs wieder im Programm, auch wenn dies nur der 150 km Strecke vorbehalten ist. Dennoch sind wir überzeugt, für alle Touren sehr attraktive Strecken ausgewählt zu haben. Auch wenn sich verkehrsreiche Abschnitte nicht immer vermeiden lassen, haben wir doch den Schwerpunkt auf weniger befahrene Nebenstrecken und gut ausgebaute Feldwege gelegt.

Folgende Streckenlängen und Höhenprofile werden angeboten:

Tour 1: 40 km, 320 Höhenmeter, 1 Wertungspunkt
Tour 2: 72 km, 550 Höhenmeter, 2 Wertungspunkte
Tour 3: 115 km, 1040 Höhenmeter, 3 Wertungspunkte
Tour 4: 152 km, 1630 Höhenmeter, 4 Wertungspunkte

Die 40 km Tour

RTF Roter Fuchs 2019: Kontrollpunkt Wernershöhe

Die ersten ca. 15 km rollen alle gemeinsam via Barfelde, Sibbesse und Petze bis Segeste, wo sich die Strecken erstmals teilen. Die 40 km Strecke führt weiter über Westfeld zur Wernershöhe, wo – wie auch bei der ehemaligen RTF Roter Fuchs – der erste Kontroll- und Verpflegungspunkt (KP1) erreicht wird. Weiter geht es dann in rasanter Abfahrt bis nach Alfeld, um sich von dort über Eimsen, Wettensen, Brüggen auf den Rückweg nach Gronau zu machen.

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Die 72 km Tour

Feldmark bei Adenstedt

Die 72 km Tour biegt etwa 14,7 km nach dem Start links in Richtung Segeste ab. Gemeinsam mit den Fahrern der 115 km und der 150 km Strecke geht es in Richtung Breinum, wo im Ort nach etwa 18 km scharf nach rechts auf eine Nebenstrecke nach Sehlem abgebogen wird. Am Ortsausgang geht es leicht rechts in die Feldmark, um bei KM 22,5 scharf links in Richtung Adenstedt abzubiegen. Ab Adenstedt führt die Tour über Sellenstedt, Grafelde und Wrisbergholzen zum ersten Kontroll- und Verpflegungspunkt (KP1) auf der Wernershöhe. Weiter in Richtung Alfeld trennen sich bei KM 37,5 abermals die Touren und es geht über den Walter-Gropius-Ring weiter Richtung Hörsum und Everode. Hier wird das Leinebergland noch einmal seinem Namen gerecht, denn bis Winzenburg folgt nun ein welliges Terrain mit leicht fordernden Anstiegen und zügigen Abfahrten. Belohnt werden die Fahrer aber mit malerischen Ortsdurchfahrten und schönen Ausblicken auf die Berg- und Tallandschaften am Rande des Sackwaldes. Ab Winzenburg geht es über den zweiten Kontroll- und Verpflegungspunkt (KP2) kurz vor Freden weiter entlang der Leine zurück nach Alfeld, das nach etwa 60 KM erreicht wird. Die letzten 12 KM führen dann auf der Strecke der 40 km Tour flach zurück nach Gronau.

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Die 115 km Tour

Ausblick vom Adenstedter Pass

Nachdem die 115 km Tour bis zum ersten Kontroll- und Verpflegungspunkt (KP1) gemeinsam mit der 72 km- und der 150 km Tour verlaufen ist, trennen sich nach 34,5 km in Langenholzen die Wege und die beiden längeren Touren biegen ab in Richtung Adenstedter Pass, von dessen höchstem Punkt man einen herrlichen Ausblick Richtung Bockenem hat. Die Abfahrt Richtung Adenstedt ist sehr schnell, sodass man schon am Ortseingang von Adenstedt abbremsen sollte, um kurz danach rechts in Richtung Irmenseuler Wellen abzubiegen. Es folgt ein ständiges Auf- und Ab bis nach Hornsen, welches von den Einheimischen auch gerne als Achterbahn bezeichnet wird. Bei KM 48 trennen sich dann die beiden Langstrecken und für die 115 km Fahrer geht es in einer schnellen Abfahrt über Winzenburg bis zum Kontroll- und Verpflegungspunkt (KP2).
Über die Bahnstrecke vorbei am Fredener Bahnhof geht es linksseitig der Leine flach über Föhrste Richtung Alfeld, wo die Strecke kurz hinter dem UNESCO Weltkulturerbe Fagus Werke bei KM 65,5 links ab Richtung Warzen/Gerzen führt. Hinauf zum Einschnitt zwischen Reuberg und Steinberg geht es weiter zum dritten Kontroll- und Verpflegungspunkt (KP3), der nach etwa 73 km in Hohenbüchen erreicht wird.
Während es anschließend zunächst entspannt bergab in Richtung Duingen weitergeht, ist ab der Ortsdurchfahrt Hohe Warte etwas mehr Aufmerksamkeit erforderlich, denn jetzt schlängelt sich die Straße eng und ohne Ausweichmöglichkeit für Autofahrer den Anstieg nach Coppengrave hinauf. Ortskundigen ist empfohlen, ab Hohe Warte den nach links von der L462 abzweigenden parallel laufenden Koppelweg zu nutzen. In Duingen angekommen biegt die Strecke nach links in Richtung Bruchsee/Fölziehausen ab, von wo aus es über ruhige Nebenstrecken leicht abschüssig über Wallensen und Ockensen nach Salzhemmendorf zum nächsten Kontroll- und Verpflegungspunkt (KP5) bei KM 95,5 geht, der einen grandiosen Ausblick bis zum Osterwald bietet. Doch vorher ist noch ein kurzer aber fordernder, bis zu 11% steiler Anstieg zu bewältigen. Nach einem weiteren moderaten Anstieg, von dessen höchstem Punkt aus man schon fast das Ziel sehen kann, folgt die überwiegend entspannt bergab führende Strecke über Ahrenfeld, Esbeck, Sehlde und Eime bis zum Ziel in Gronau.

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Die 150 km Tour

Nachdem die Fahrer der beiden langen Touren gemeinsam über den ersten Kontroll- und Verpflegungspunkt (KP1), den Adenstedter Pass und die Irmenseuler Wellen gerollt sind, trennen sich hinter Hornsen bei KM 48 für etwa 17 km die beiden Strecken. Die 150 km Tour biegt links ab nach Lamspringe und verläuft von dort parallel zum Skulpturenweg Richtung Alt Gandersheim, um ihn nach einer etwas überraschenden Abzweigung nach rechts kurz vor dem Ortseingang Alt Gandersheim bei KM 57 zu kreuzen. Auf einem gut asphaltierten Feldweg geht es bis kurz vor die ICE-Brücke, wo es nach einer Linksabzweigung einige Meter parallel zur ICE-Strecke weitergeht. Nach dem Abzweig rechts auf die L 486 geht es unter der ICE Strecke hindurch weiter über Ohlenrode nach Westerberg, wo sich die beiden langen Touren wieder treffen und gemeinsam den Kontroll- und Verpflegungspunkt (KP2) kurz vor Freden ansteuern.

Gemeinsam geht es links der Leine weiter über Alfeld zum Kontroll- und Verpflegungspunkt (KP3) in Hohenbüchen, wo sich beide Strecken trennen. Von hier führt die 150 km Tour durch den Wald über den Bocksberg nach Grünenplan und weiter zum Anstieg hinauf zum „Roten Fuchs“. Auf 3,6 km sind hier 168 Hm zu bewältigen. Zunächst beschränkt sich die Steigung auf 3 bis 4 %, um bis zur ersten Serpentine nach ca. 500 m kurzfristig auf 10 bis 11 % Steigung anzuziehen. Doch bald pendelt sie sich bei ungefähr 6 bis 7 % ein, um dann kurz vor der Überfahrt am „Roten Fuchs” wieder auf ca. 3 % Steigung zurückzugehen. Entgegen der ehemaligen RTF Roter Fuchs wartet oben kein Verpflegungspunkt sondern es geht ohne Unterbrechung direkt weiter in die Abfahrt nach Holzen. Hier wird ordentlich Fahrt aufgenommen und es ist Vorsicht geboten, denn einige Kurven verlangen bei den hohen Geschwindigkeiten einiges fahrerisches Können, insbesondere bei der Einfahrt nach Holzen. Etwa 2 km nach Holzen ist dann Scharfoldendorf erreicht, wo diesmal nicht auf die stark befahrene B240 abgezweigt, sondern parallel dazu auf der landschaftlich und fahrerisch sehr viel reizvolleren Strecke über Oelkassen und Kirchbrak zum vierten Kontroll- und Verpflegungspunkt (KP4) in Bodenwerder gefahren wird. Hier ist eine Stärkung ausdrücklich empfohlen, denn es geht nun über Heyen, Esperde und Bessinghausen zu den letzten beiden bedeutenden Anstiegen auf dieser Tour.
Zunächst führt die Route auf den Serpentinen von Bessinghausen über den Hasselberg mit bis zu 8 % Steigung. Nach kurzer Abfahrt Richtung Haus Harderode geht es dann fast kurvenlos den letzten steilen Anstieg mit bis zu 12 % auf den Ith bei Lauenstein hinauf. Die anschließende Abfahrt ist schnell und kurvenreich. Einwandfreie Bremsen sind hier Pflicht!

Ausblick vom Salzhemmendorfer Weg

Von Lauenstein geht es weiter über den Abzweig bei Hemmendorf in Richtung Salzhemmendorf, wo nach etwa 135 km der fünfte Kontroll- und Verpflegungspunkt (KP5) auf die Fahrer wartet. Auf der Route der 115 km Strecke steuert die Tour nun nach einem letzten moderaten Anstieg auf dem Salzhemmendorfer Weg, von dessem höchsten Punkt aus man schon fast das Ziel sehen kann, entspannt bergab über Ahrenfeld, Esbeck, Sehlde und Eime dem Ziel in Gronau zu.

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Beschilderung

Wegweiser RTF
Hinweisschild Kontrollpunkt
Hinweisschild Streckenteilung (Beispiel)