
Für das Gronauer Weinfest 2026 hatte die Radsportgruppe des TSV Gronau wie schon in den Vorjahren ein zweitägiges Programm für kleine und große Athleten auf die Beine gestellt. Am Samstag, dem 29. August startete ab 13.00 Uhr das Kinder-Trivent zunächst mit einem Spaßlauf für die Älteren, gefolgt vom Laufrad-Wettbewerb und dem beliebten Bobbycar-Event. Für den Spaßlauf hatte sich Organisator Ete Korn wieder einen neuen Ablauf mit diesmal fünf Stationen ausgedacht: Zunächst musste ein Golfball mit einem einmaligen „Auftitschen“ in einen Eimer befördert werden. Anschließend folgte eine Gitterwand, durch die ein Gegenstand auf der einen Seite des Gitters auf einem vorgegebenen Weg von der anderen Seite des Gitters aus transportiert werden musste. Über einen selbst zu bauenden Bierkisten-Parcour ging es danach mit einem Rollbrett zum Wendepunkt der Strecke und im Laufschritt zurück Richtung Ziel. Dort wartete die letzte Herausforderung: Für vier unterschiedliche Schrauben mussten die passenden Muttern gefunden werden, dann wurde die Zeit gestoppt. Damit eine möglichst gerechte Platzierung ermittelt werden konnte, gab es eine computergestützte Auswertung, mit der die unterschiedlichen Jahrgänge berücksichtigt werden konnten.









Bei den anschließenden Laufrad- und Bobbycar-Rennen kamen dann die Jüngsten zum Zuge und waren mit Feuereifer bei der Sache. Bei der Siegerehrung am Ende der Veranstaltung erhielt jeder der Teilnehmenden eine Urkunde und eine Überraschungstüte, was für freudige und glückliche Gesichter sorgte.









Am darauffolgenden Sonntag starteten ab 10.00 Uhr über 40 Teilnehmende in drei Kategorien – Rennrad, Gravelbike und E-Bike – gemeinsam vom Gronauer Marktplatz aus bei angenehmen Temperaturen und viel Sonne zu ihren Touren.

Die Rennradgruppe nahm unter Führung von Kai Köllemann und Lars Lohmeyer eine 64 Kilometer lange Runde unter die Räder. Trotz des starken Südwestwindes, der Teile der Strecke sehr anstrengend machte, beendete ein schnellerer Teil der Gruppe die Tour nach knapp über zwei Stunden, während der Rest mit etwa drei Stunden Fahrzeit die Runde etwas ruhiger angehen ließ. Danach gab es auf dem Weinfest eine verdiente und vielseitige Verpflegung. Neben Gegrilltem und Pommes haben sich die meisten für ein Eis aus dem Eiscafé Da Ros entschieden.
Mit sechs Fahrern und einer Fahrerin ging die Gravelgruppe auf ihre 57 km lange Tour auf Asphalt, feinstem Schotter und schönen, interessanten Trails, geleitet von Tobias Bothmann und Jan Weber. Für die meisten Teilnehmenden waren viele Abschnitte komplett neu, was für zusätzlichen Spaß sorgte. Aber auch sie waren dem starken Wind ausgesetzt, der gerade die Neulinge vor eine Herausforderung stellte, die aber letztendlich alle mit Bravour bestanden haben! Das Tempo wurde so angepasst, dass jeder mitkommen konnte und alle ihren Spaß hatten. Alles in allem waren die zweieinhalb Stunden Fahrtzeit mit 500 hm und viel Schotter eine tolle Sache!



Die etwa 40 Kilometer lange ebenfalls windgebeutelte Tour der 17 Fahrer und Fahrerinnen starken E-Bike Gruppe, geleitet von Martina Theuner, führte zunächst Richtung Rott, wo eine Pause im „FAP“, einer winzigen, von Freunden umgebauten Privatkneipe in einem alten Transformatorenhäuschen geplant war. Die „höchste kleinste Kneipe Deutschlands“ war leider geschlossen, weshalb eine nahe gelegene Fischbude als Pausenstützpunkt herhalten musste. Anschließend ging es durch das Leinetal zurück nach Gronau.
Streckenführungen und Geschwindigkeiten aller Touren waren an das Vermögen der Teilnehmenden angepasst, was den oftmals ruppigen Wind besser ertragen ließ, sodass alle Mitfahrenden lobende Worte für die Auswahl und Durchführung der Touren fanden.
Die RSG-Gronau dankt allen Planern, Helferinnen und Helfern für ihre tatkräftige Unterstützung. Unser Dank geht aber auch an unsere Sponsoren, die mit ihrer Unterstützung maßgeblich zum Erfolg unserer Veranstaltung beigetragen haben:
Container Express Gronau, Pokalshop Gronau, VGH Gronau und Eiscafe Da Ros.
Texte und Fotos: Andreas Ossig, Kai Köllemann, Tobias Bothmann, Martina Theuner
