Starker zweiter Platz für Timo Lippke im Qualifikationslauf zur DM Kriterium 2024

Im Zuge des „Deutsche Meisterschaft Kriterium 2024“ fand am 9. Juni 2024 in Immenhausen bei Kassel ein Qualifikationslauf statt. 5-3-2-1 Punkte bei den Wertungssprints alle fünf Runden war das Motto des Tages. Zu fahren waren 60 Runden auf einer ca. 1,1 km langen Runde – klassische Industriegebietsromantik mit vier Kurven und je zwei langen und kurzen Geraden. So simpel, wie der rechteckige Kurs auf den ersten Blick erscheinen mag, ist er allerdings nicht. Das liegt zum einen an der leichten Steigung im Start/Ziel Bereich. Egal, wie gering die prozentuale Steigung sein mag, wer 60-mal darüber muss, merkt es deutlich in den Beinen. Und zum anderen wäre da noch die Abfahrt. Mit Highspeed nach unten, scharf rechts und gleich noch einmal. Erst dann ist das Ziel in Sicht.

Die leicht ansteigende Zielgerade war ideal für Timo Lippke, der für die RSG am Start stand. In der ersten Wertung musste er sich noch geschlagen geben, konnte aber in zahlreichen weiteren Wertungen immer wieder punkten und sogar einige Male die begehrten 5 Punkte einstreichen. Gegen das Hansa Soest Racing Team, welches mit sechs Startern immer wieder versuchte, das Rennen zu gestalten, mussten sich Timo und die weiteren Einzelstarter leider drei Wertungen vor Schluss geschlagen geben. Der spätere Sieger konnte sich absetzen und seine Teamkollegen vereitelten jegliche Versuche, die Verfolgung aufzunehmen. Timo konnte sich dann in der doppelt zählenden Schlusswertung noch den 2. Platz sichern und erreichte 33 Punkte. Durch die bessere Schlusswertung musste er punktgleich dem Fahrer von Hansa Soest Racing den Vortritt auf dem Treppchen lassen.

Timo kann mit diesem Erfolg an die gute Form der letzten zwei Wochen anknüpfen und qualifiziert sich für das Finale der Kriteriums DM 2024. Leider findet diese in Kempten im Allgäu statt und mit dem außerordentlich guten Abschneiden in den Rennen der letzten Wochen verbundenen Aufstieg in die Elite Klasse schwinden seine Erfolgsaussichten, sodass  sich die weite Anreise für 100 Minuten Rennen nicht lohnt.

Die Alfelder Zeitung berichtete

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